Quick-Briefing – Power Apps im Mittelstand

Shownotes

In diesem Quick-Briefing erfahren Sie:

• Warum moderne Geschäftsanwendungen heute direkt in den Fachbereichen entstehen können, ohne auf lange Entwicklungszyklen warten zu müssen

• Weshalb Governance eine zentrale Voraussetzung dafür ist, Innovation zu ermöglichen, ohne neue Schatten-IT zu schaffen

• Wie ein Qualitätsprozess in der Fertigung innerhalb weniger Tage von Papierlisten auf eine digitale Lösung umgestellt wurde

• Warum sich bestehende Microsoft-365-Werkzeuge häufig wirtschaftlicher nutzen lassen als komplexe Standardsoftware mit großem Funktionsumfang

• Wie sich Power Apps in Microsoft Teams integrieren lassen und Anwendungen flexibel mit den Anforderungen des Unternehmens wachsen

Weiterführende Informationen

Diese Episode basiert auf einem ausführlichen Fachbeitrag.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://rohinie.com/powerapps-mittelstand-digitale-freiheit

Sie möchten das Thema nicht nur verstehen, sondern selbst in der Praxis anwenden?

Im dazugehörigen Videokurs vertiefen wir die Konzepte dieser Episode anhand konkreter Beispiele und praxisnaher Anwendungsfälle:

https://rohinie.com/power-apps-canvas-kurs/

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und willkommen zu unserer heutigen Quellenanalyse.

00:00:04: Wir haben ein ziemlich spannendes Thema vor uns.

00:00:07: Oh ja, absolut!

00:00:09: Wir schauen uns nämlich einen Fachartikel von Volker Bundrock aus dem Jahr twenty-sixundzwanzig an.

00:00:14: Es geht um Microsoft Power Apps Und unsere Mission für dich also für den Zuhörer heute ist ziemlich konkret.

00:00:21: Wir wollen herausfinden... wie mittelständische Unternehmen ihre fehleranfälligen, unübersichtlichen Excel-Wüsten durch moderne Low Code Apps ersetzen können und zwar ohne direkt im IC Kraus zu versinken.

00:00:35: Was hier oft schneller geht als man denkt?

00:00:37: Richtig!

00:00:38: Du kennst sicher auch diese eine historische Exeltabelle in Büro oder die wo eigentlich nur noch ein einziger Kollege wirklich durchblickt.

00:00:45: Genau diesen Flaschenhals nehmen wir heute auseinander.

00:00:47: Und was an Bundrocks Analyse da sofort auffällt, ist dieser vermeintliche Paradigmenwechsel.

00:00:54: Die Grundidee ist ja man wartet nicht mehr monatelang auf die IT-Abteilung

00:00:58: Sondern baut die digitalen Werkzeuge direkt dort wo das Problem auftritt?

00:01:02: Exakt Das klingt in der Theorie natürlich super.

00:01:05: Jeder baut sich seine eigenen Apps einfach selbst zusammen.

00:01:09: Aber wenn ich ehrlich bin heißt es am Ende nicht einfach nur dass der Kollege aus der Buchhaltung

00:01:13: Der vorher instabile Excel-Markus geschrieben hat

00:01:16: Genau der, dass der jetzt eine App baut die genauso regelmäßig abstürzt.

00:01:21: Da sprichst du exakt den wunden Punkt an vor dem der Artikel ausdrücklich warnt.

00:01:26: Bundrock nennt das die Gefahr des Citizen-Developerhypes.

00:01:30: Ohne feste Regeln...

00:01:32: Also Governance?

00:01:33: Richtig!

00:01:34: Ohne eine klare Governance entsteht da beim Appbauen rasant eine gefährliche Schatten-IT.

00:01:40: Power-Apps greifen tief in die echten Unternehmensdaten von Microsoft ThreeSix und Fünfzig ein.

00:01:45: Das heißt, wenn da jemand ohne IT Verständnis bastelt könnte er ausversehen, sensible Kundendaten überschreiben oder

00:01:52: intern völlig offenlegen?

00:01:54: Die Kernaussage ist deshalb Power Apps müssen zwingend wie echte professionelle Enterprise-Software behandelt werden.

00:02:01: Du brauchst klare Vorgaben, wer was bauen darf und auf welche Daten man zugreifen kann.

00:02:07: Verstehe die Leitplanken müssen also stehen aber wenn diese Struktur vorhanden ist der Text nennt da ein ziemlich beeindruckendes Praxisbeispiel das

00:02:15: mit dem Fertigungsbetrieb?

00:02:16: Ja genau!

00:02:17: Die haben ihre fehleranfälligen Papierlisten für die Qualitätskontrolle komplett durch eine Tablet App ersetzt inklusive live der Sport Und das in nur drei Tagen.

00:02:28: Wie ist das technisch in so kurzer Zeit machbar?

00:02:31: Das liegt an der Architektur von Low Code.

00:02:35: Man spart sich bis zu siebzig Prozent der reinen Fleißarbeit beim Programmieren An Stadtcode.

00:02:40: mühsam Zeile für Zeile zu schreiben nutzt du vorkonfigurierte Bausteine Die Datenbank im Hintergrund, die Benutzeroberfläche und auch Sicherheitseinstellungen wie das Login-System.

00:02:51: Das alles wird von Microsoft quasi schon schlüsselfertig mitgeliefert.

00:02:55: Man fängt also nicht bei Null an?

00:02:56: Genau!

00:02:57: Man zielt dann beispielsweise Datenblöcke einfach per drag and drop über eine bestehende Sharepoint Liste – und verbindet nur noch die lobischen Punkte.

00:03:05: Aber drei Tage sind extrem schnell.

00:03:07: Normalerweise ist es doch so, wenn man maßgeschneiderte Software in Rekordzeit baut, zahlt man dafür einen massiven Premium-Aufschlag.

00:03:15: Wie sieht hier die wirtschaftliche Seite aus?

00:03:17: Das ist der Moment, in dem der Artikel den Begriff Over Engineering ins Spiel bringt.

00:03:21: Wenn ein Unternehmen klassische Standardsoftware einkauft, zählt es oft viel Geld für hundert verschiedene Funktionen.

00:03:28: Nutzt im Alltag aber vielleicht nur fünf.

00:03:30: Exakt!

00:03:31: Bei Power Apps ändert sich diese Kostenstruktur – da die Apps auf dem bestehenden Microsoft-Dreihundertfünfundsechzig Ökosystem aufbauen, nutzt das Unternehmen eine Infrastruktur für die es ohnehin schon Lizenzen bezahlt hat.

00:03:44: Man muss also keine teuren externen Server anmieten

00:03:47: oder zusätzliche Hosting-Kosten tragen.

00:03:49: richtig

00:03:49: und man löst damit wahrscheinlich auch gleich das Problem der Systembrüche.

00:03:53: Wie meinst du das?

00:03:54: Naja

00:03:54: dass ich nicht erst fünf verschiedene Programme öffnen muss um einen Vorgang abzuschließen.

00:03:59: Die App lebt direkt dort wo ich ohnehin arbeite.

00:04:01: Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Microsoft Teams.

00:04:05: Du kannst die neue App einfach als Reiter in einen Kanal integrieren, Die Software wird nahtlos Teil des Alltags.

00:04:12: Buntrocks hebt da besonders die Flexibilität hervor – er spricht von Atmender-Software.

00:04:17: Das bedeutet sie wächst organisch mit den Anforderungen mit.

00:04:20: Richtig!

00:04:21: Nehmen wir an du startest mit einer kleinen App für fünf Nutzer in der Logistik.

00:04:25: Wenn das gut läuft skaliertes System am nächsten Tag mühelos auf Fünfhundert Nutzer

00:04:30: Ohne riesigen IT-Aufwand.

00:04:32: Genau!

00:04:33: Oder stell dir vor, es gibt eine neue gesetzliche Vorgabe und du brauchst ein zusätzliches Pflichtfeld im Formular.

00:04:39: Bei herkömmlicher Software planst Du dafür einen Update – das Monate dauert.

00:04:43: Hier zieht der Administrator das neue Feld in die Maske.

00:04:46: Das ist eine Sache von Minuten

00:04:48: Wahnsinn Wenn wir diesen echten Mehrwert mal für Dich zusammenfassen.

00:04:53: Es geht ja eigentlich um weit mehr als nur neue Software.

00:04:56: Auf jeden Fall

00:04:57: Es ist ein kultureller Wandel Der Schritt weg vom bloßen Verwalten des Status quo hin zum aktiven Gestalten.

00:05:05: Die Technologie soll sich endlich den Bedürfnissen der Mitarbeiter anpassen

00:05:10: und nicht umgekehrt, richtig?

00:05:12: Und wenn wir das mit dem großen Ganzen verbünden verabschiedet uns Buntrocks Analyse mit einem Gedanken, den du für dich selbst mal durchspielen solltest.

00:05:21: Lass hören!

00:05:22: Wenn heute selbst komplexe Unternehmensabläufe innerhalb von wenigen Tagen digitalisiert werden können, welche frustrierenden manuellen Prozesse in deinem eigenen Alltag

00:05:33: nimmst

00:05:33: du aktuell eigentlich nur deshalb noch stillschweigend hin?

00:05:36: Weil du fälschlicherweise glaubst die Lösung würde zu viel Zeit kosten.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.