Quick-Briefing – Power Platform DLP – IT-Sicherheit und Innovation in Balance
Shownotes
In diesem Quick-Briefing besprechen wir:
• Der Teufelskreis der Schatten-IT: Warum pauschale Verbote Fachabteilungen häufig in unkontrollierte Drittanbieter-Lösungen treiben
• Die 3-Säulen-Strategie: Wie die Trennung von Business-, Non-Business- und blockierten Verbindungen sensible Unternehmensdaten schützt
• Granulare Steuerung: Wie Connector Action Control und Endpoint Filtering gezielt festlegen, welche Aktionen erlaubt, eingeschränkt oder blockiert werden
• Die 3-Ebenen-Umgebung: Warum die Trennung von Default-, Produktiv- und Sandbox-Umgebungen eine zentrale Grundlage moderner Governance ist
• Leitplanken statt Bremsen: Warum erfolgreiche DLP-Strategien Innovation ermöglichen, ohne Sicherheit und Compliance aus den Augen zu verlieren
Weiterführende Informationen
Diese Episode basiert auf unserem Fachbeitrag.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://rohinie.com/dlp-strategie-power-platform-governance/
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir kommen zurück.
00:00:00: Schön, dass du wieder mit dabei bist hier bei uns im Raum!
00:00:04: Wir stürzen uns heute in eine wirklich tiefgehende Analyse.
00:00:09: Genau und das Thema hat es echt in sich?
00:00:12: Absolut – Es geht um die Balance zwischen IT-Sicherheit und Innovationen speziell in der Microsoft Power Platform jetzt im Jahr twenty-sixundzwanzig.
00:00:21: Wir haben da diesen ziemlich detaillierten Fachartikel zur Data loss prevention als Grundlage Also die sogenannte DLP-Strategie.
00:00:30: Richtig und unsere Mission für heute ist quasi herauszufinden, wie man weitreichende Automatisierung im Unternehmen zulassen kann also ohne gleich fiese DSGVO Verstöße zu riskieren
00:00:43: oder eben jede kreative Idee der Mitarbeiter sofort in Keim zu ersticken?
00:00:47: Ja
00:00:48: lass uns das mal entpacken!
00:00:50: Wenn IT Abteilungen aus so einer Art Panik reflexartig alles sperren
00:00:55: Passiert meistens genau das Gegenteil von Sicherheit.
00:00:57: Exakt!
00:00:58: Die Nutzer wandern dann nämlich in die Schatten-IT
00:01:01: ab.
00:01:01: Sie bauen sich ihre Lösung halt einfach mit privaten, ungesicherten Tools.
00:01:06: Das ist der klassische Teufelskreis.
00:01:08: Total Und das Faszinieren, die hierbei es eben – das wahre Plattformsicherheit.
00:01:12: twenty sixen zwanzig bedeutet DLP nicht mehr als ein statisches Verbotschild zu sehen
00:01:17: Sondern eher als eine dynamische Leitplanke.
00:01:20: Genau das Es geht darum, sichere Wege überhaupt erst befahrbar zu machen.
00:01:25: Da frage ich mich ja immer, wie das technisch im Hintergrund funktioniert.
00:01:29: Ich mein ohne die Performance komplett zu zerschießen?
00:01:32: Ja es denkt man oft!
00:01:33: Eine Plattform kann noch unmöglich jeder einzelne E-Mail in Echtzeit auf sensible Inhalte scannen.
00:01:39: Tut sie auch nicht.
00:01:40: Statt einer extrem aufwendigen Echtzeitanalyse der Inhalten kategorisiert das System die Kommunikationswege in drei simple Säulen.
00:01:48: Okay... Welche sind das?
00:01:50: Das sind Business, Nonbusiness und Blockt.
00:01:53: Ah verstehe Der entscheidende Mechanismus hierbei ist das strikte Isolationsprinzip.
00:01:58: Es darf niemals ein Datenfluss zwischen Business und Non-Business stattfinden.
00:02:02: Um dass für dich, der uns gerade zuhört mal greifbar zu machen Wenn ich jetzt versuche einen Prozess zu bauen, der Daten aus einer sensiblen internen SQL-Datenbank abgreift
00:02:12: Also aus dem Bereich Business
00:02:13: Genau Und diese Daten dann in meine private Dropbox schiebt Was ja non business wäre
00:02:19: Dann zieht das System sofort den Stecker.
00:02:21: Die Kreuzung dieser beiden Welten wird gnadenlos blockiert.
00:02:24: Und exakt dieser Mechanismus schützt die Kronio-Wählen des Unternehmens, die Quelle liefert dazu auch ein extrem cleveren strategischen Kniff.
00:02:31: Welchen denn?
00:02:32: Durch
00:02:32: Cloud Updates kommen quasi täglich neue Konnektoren auf den Markt.
00:02:36: Oh
00:02:36: ja das ist eine echte Flut!
00:02:37: Deswegen sollten diese neuen Konnektorin standardmäßig immer erst in die Non-Business Säule einsortiert werden.
00:02:43: Sehr smart So verhindelt man elegant, dass durch unbemerkte Updates plötzlich völlig neue Datenabpluswege ins Firmennetzwerk entstehen.
00:02:52: Ganz genau!
00:02:53: Das schließt die Tür bevor jemand überhaupt weiß das sie da ist.
00:02:56: Okay... Die groben Leitplanken mit den drei Säulen leuchten ein.
00:03:01: Aber was passiert wenn ich einen Tool nur für eine ganz spezifische Aufgabe brauche?
00:03:05: Ohne ihm gleich Vollzugriff zu geben.
00:03:07: Richtig
00:03:08: Hier wird es nämlich wirklich interessant.
00:03:11: Wir sind doch heute sicher über dieses Plumpe alles oder nichts Prinzipien aus.
00:03:15: Das sind wir!
00:03:16: Hier findet gerade ein echter Paradigmenwechsel statt.
00:03:19: Die IT wandelt sich vom reinen Blockierer zum intelligenten Risikomanager.
00:03:23: Ein perfektes Beispiel aus dem Artikel ist die Connection Action Control.
00:03:27: Nehmen wir da mal die Platform X, ehemals Twitter.
00:03:31: Gutes Beispiel Für einen Unternehmen ist es oft extrem wertvoll wenn ein automatisierter Prozess Sweets mitliest um den Markt zu beobachten.
00:03:38: Aber das automatisierte Posten von Beiträgen birgt ein gigantisches Reputationsrisiko.
00:03:44: Richtig!
00:03:45: Das System erlaubt also, dass Lesen blockiert aber die Postfunktion für denselben Konnektor.
00:03:51: Das ist enorm praktisch und auf Datenbank-Ebene lässt sich das ähnlich granular steuern oder?
00:03:57: Das Endpoint-Filtering wurde in der Quelle erwähnt.
00:04:00: Ganz genau durch dieses Filtering darf ein Mitarbeiter beispielsweise völlig legitim auf die Marketingdatenbank zugreifen.
00:04:06: mit einem bestimmten Konnektor
00:04:08: Ja, aber die sensible HR-Datenbank mit den Gehaltsabrechnungen bleibt für denselben Konnektor komplett unsichtbar.
00:04:14: Man verriegelt ja auch nicht das komplette Firmengebäude mit der höchsten Sicherheitsstufe – weil uns niemand mehr ins Foyer käme!
00:04:21: Schöne Analogie.
00:04:22: Die Quelle überträgt diese digitale Hausordnung auf drei verschiedene Umgebungen.
00:04:27: Die default Umgebung.
00:04:29: Der digitale Pausenhof für alle sozusagen, auf absolute Standardwerkzeuge und öffentliche Infos Für
00:04:35: die Fachabteilungen.
00:04:36: braucht man dann spezielle Freigaben?
00:04:38: Und diese greifen in der zweiten Stufe den Produktivumgebungen
00:04:42: Maske schneiderte isolierte Arbeitsbereiche
00:04:45: Richtig!
00:04:45: Die Buchhaltung operiert in einer völlig anderen umgebung als das Marketing.
00:04:49: Und dann gibt es als drittes noch die Sandbox.
00:04:52: Die
00:04:52: Spielwiese zum Testen.
00:04:53: Stell dir vor, ein Mitarbeiter hat eine brillante Idee für eine App?
00:04:57: Er baut sie in der Sandbox komplett isoliert und ohne jeglichen Zugriff auf echte Kundendaten!
00:05:02: Wenn das Tool funktioniert und sicher ist kann die IT es prüfen und offiziell in eine Produktivumgebung hochstufen.
00:05:08: Exakt so läuft das.
00:05:10: Was bedeutet das nun
00:05:11: alles?!
00:05:11: Für dich?
00:05:12: beim Zuhören, wenn wir auf die Monitoring-Werkzeuge schauen wie das CoE Starter Kit sehen wir dass die Überwachung heute völlig automatisiert im Hintergrund abläuft.
00:05:21: Es ist unsichtbar geworden!
00:05:23: Für dich heißt das moderne DLP ist keine lästige IT Schikane.
00:05:28: sie isst die digitale Versicherungspolize Die kreatives Citizen Development überhaupt erst sicher und skalierbar macht.
00:05:35: Das ist der Kern der modernen Plattformstrategie.
00:05:38: Das wirft aber am Ende noch eine wirklich spannende Frage zum Weiterdenken auf.
00:05:42: Da bin ich gespannt!
00:05:43: Wenn unsere Systeme künftig jeden technischen Datenfluss perfekt isolieren, ist die größte Sicherheitslücke der Zukunft dann überhaupt noch die Technologie?
00:05:52: Oder ist es vielmehr die ungebremste Kreativität der Mitarbeiter, die aus reiner Bequemlichkeit völlig neue Wege erfinden um diese perfekten Regeln einfach zu umgehen?
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