Quick-Briefing – Power Pages – Enterprise-Portale ohne Kostenfallen

Shownotes

In diesem Quick-Briefing besprechen wir:

• Die Kostenfalle: Warum nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle sorgfältig geplant werden sollten und welche Rolle authentifizierte sowie anonyme Zugriffe dabei spielen

• Dataverse und Azure Blob Storage: Warum große Dokumente und Dateien häufig wirtschaftlicher außerhalb des Dataverse gespeichert werden

• Governance statt Wildwuchs: Wie eine klare Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen für Stabilität und Nachvollziehbarkeit sorgt

• Sicherheit auf Enterprise-Niveau: Wie DLP-Richtlinien, Web Application Firewalls und zentrale Sicherheitskonzepte sensible Daten schützen

• Vom Pilotprojekt zum Portal: Warum ein kontrollierter Proof of Concept häufig der beste Weg ist, um Chancen und Risiken frühzeitig zu bewerten

Weiterführende Informationen

Diese Episode basiert auf unserem Fachbeitrag.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://rohinie.com/power-pages-entscheider-guide/

Transkript anzeigen

00:00:00: Okay, lass uns das mal aufschlüsseln.

00:00:01: Stell dir vor du baust einen eigentlich simples Mitarbeiterportal.

00:00:06: Das Design sieht echt schick aus die Fachabteilung jubelt und am Ende des Monats explodiert plötzlich deine Cloud.

00:00:13: Rechnungen

00:00:13: Ja und dass oft nur weil irgendjemand einfach ein paar Taunend PDFs hochgeladen hat.

00:00:18: Exakt!

00:00:19: Genau diese böse Überraschungen erleben gerade echt viele Unternehmen mit Microsoft Power Pages.

00:00:25: Willkommen zu unserer heutigen, detaillierten Analyse.

00:00:28: Wir haben uns einen wirklich fundierten Faratil von Volker Bundrock vorgenommen über Powerpages im Enterprise-Einsatz.

00:00:36: Ein extrem wichtiges Thema ja!

00:00:37: Absolut.

00:00:38: und unsere Mission für dich heute wir wollen herausfinden warum die schicke Benutzeroberfläche von so einem Portal wirklich nur die Spitze des Eisbergs ist?

00:00:48: Und wie du eben verhinderst dass dein Projekt in Kosten fallen oder im absoluten Chaos versinkt.

00:00:53: Genau,

00:00:54: denn wenn man Power Pages so im Enterprise-Umfeld ausrollt dann stolpert man fast zwangsläufig über diese Architekturfallen.

00:01:01: Was hier wirklich faszinierend ist das tückische Ist primär das Lizenzmodell?

00:01:05: Weil Microsoft da nach Interaktion abrechnet oder?

00:01:08: Richtig!

00:01:09: Microsoft rechnet macht Interaktionen ab und da gibt es einen massiven Kostenunterschied je nachdem ob wir von authentifizierten Nutzern sprechen die sich fest einloggen oder halt von rein anonymen Website besuchern

00:01:21: Wobei diese Lizenzen ja oft gar nicht der eigentliche Budgetkiller sind.

00:01:25: Der Artikel zeigt das superanschaulich, der heimliche Kostentreiber ist dieser Dataverse-Speicher.

00:01:31: Ohja!

00:01:31: Da laden die User dann zum Beispiel ihre Antragspdfs hoch und landen dann standardmäßig genau dort im Dataverse.

00:01:39: Warum würdest du ein sündhaft teures Luxus Penthouse mieten?

00:01:44: Nur um dort alte Umzugskartons, also deine hochgeladenen PDFs zu lagern wenn du auch einen billigen Keller wie Azure nutzen kannst.

00:01:53: Die Analogie trifft es echt perfekt.

00:01:55: Dataverse ist ja keine simple Festplatte.

00:01:58: das ist eine hochkomplexe relationale Datenbank in der Geschäftslogiken und Automatisierungen greifen.

00:02:05: Wenn du da einfache PDFs reinwirfst verschwendest Du extrem teuren Speicherplatz.

00:02:10: Also direkt auslagern.

00:02:11: Ganz genau Die Lösung ist, solche reinen Dateiablagen systematisch in den günstigen Azure Blob Storage auszulagern.

00:02:19: Und um die Lizenzen strategisch zu managen startet man in der Pilotphase am besten mit einem Pay-as-Ugo-Modell.

00:02:26: Das macht Sinn?

00:02:27: Da zahlt man nur den tatsächlichen Verbrauch richtig!

00:02:30: Man weiß ja anfangs noch gar nicht wie das Nutzerverhalten ausfällt... Richtig

00:02:35: und sobald du nach ein paar Monaten valide Daten hast Wechselst du dann strategischen Prepaid-Modelle, um die ganzen Rabatt-Staffeln mitzunehmen.

00:02:43: Okay, Architektur ist also optimiert, Kosten sind kalkulierbar – aber dann lauert ja schon die nächste Gefahr!

00:02:50: Nämlich dieser Wildwuchs durch die Fachabteilungen.

00:02:53: Die klicken sich dann völlig unkontrolliert eigene Portale zusammen….

00:02:56: Ja, die berüchtigte Schattenheitie.

00:02:59: als Gegenmaßnahme fordert der Artikel eine strikte drei Instanzenumgebung.

00:03:03: Also Entwicklung, Test und Produktion müssen sauber getrennt sein...

00:03:07: Und da kommen dann auch diese ganzen Richtlinien ins Spiel, oder?

00:03:10: Exakt.

00:03:11: Du brauchst Data loss prevention also DLP-Richtsignen um Datenabflüsse zu verhindern und eine Web-Application Firewall, kurz WAV.

00:03:21: Die das Portal aktiv vor DDOS Angriffen schützt.

00:03:24: Moment hier wird es wirklich interessant!

00:03:27: Ersticken wir denn mit diesen strengen Leitplanken und DLP Regeln nicht exakt diese schnelle Agilität die Low Code uns eigentlich verspricht?

00:03:37: Da sind wir doch wieder beim alten Flaschenhals.

00:03:39: Wenn wir das mit dem großen Ganzen verbinden, wirkt das vielleicht erst mal so Aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall.

00:03:46: Strukturierte Governance macht diese Geschwindigkeit überhaupt erst sicher.

00:03:50: Wie meinst du das?

00:03:51: Stell dir das vor wie bei einem Sportwagen!

00:03:54: Du traust dich ja nur deshalb, zweihundertfünfzig zu fahren weil du weißt dass die Bremsen funktionieren und es Leitblanken gibt.

00:04:01: Wenn du ein zentrales Register hast gibst du den Fachbereichen eine absolut sichere Spielwiese.

00:04:07: Ah ok gutes Bild.

00:04:09: Das System ist nun also sicher gebaut Aber wie navigieren wir dann durch die strengen rechtlichen Gewässer der DSGVO?

00:04:16: Da ist regionale Darble-Souveränität der Schlüssel.

00:04:21: Im Microsoft Ökosystem kannst du die Serverstandorte ganz gezielt festlegen.

00:04:26: Für Deutschland wählst du beispielsweise Frankfurt, für die Schweiz nimmst du Zürich.

00:04:30: Also was bedeutet das alles für dich wenn du morgen ein Projekt startest?

00:04:35: Der Artikel empfiehlt ja einen fünf-Punkte-Fahrplan glaube ich.

00:04:38: Das wirft eine wichtige Frage auf.

00:04:40: Ja Der wichtigste Schritt darin ist der Proof-Of-Concept, also der POC.

00:04:45: Das Motto lautet fail fast or scale fast.

00:04:49: Also nicht gleich das Megaportal bauen

00:04:51: Genau!

00:04:52: Starte beim POC mit nur einer einzigen Kernfunktion Zum Beispiel einer simplen Statusabfrage.

00:04:59: Hol dir echtes Nutzerfeedback.

00:05:01: Wenn es funktioniert skalierst du es?

00:05:03: Wenn nicht stampfst Du es ein ohne extrem viel Budget verbrannt zu

00:05:07: haben.

00:05:07: Zusammenfassend kann man also sagen Powerpages entfältet seine Magie wirklich nur durch strategische Steuerung von Kosten, Sicherheit und lokaler Compliance.

00:05:18: Absolut!

00:05:19: Wenn das Hundermann stimmt ist es ein geniales Werkzeug.

00:05:22: Zum Abschluss noch einen provokanter Gedanke für dich – wenn in Zukunft Mäker aus den Fachabteilungen diese Portale immer autonomer in wenigen Stunden zusammenklicken?

00:05:32: Wer trägt dann eigentlich die rechtliche Letztverantwortung für fehlerhafte Datenarchitekturen, wenn mal etwas schief geht?

00:05:39: Eine sehr gute Frage.

00:05:41: Ist das dann die IT oder doch der Fachbereich?

00:05:44: Etwas worüber du bei deinem nächsten Projekt auf jeden Fall mal nachdenken solltest!

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