Experten-Talk – Microsoft Loop – Agile Kollaboration für Führungskräfte
Shownotes
In dieser Experten-Analyse besprechen wir:
• Das Brieftauben-Dilemma: Warum das Versenden statischer Dateikopien zu Versionskonflikten, Informationsverlust und unnötigem Abstimmungsaufwand führt
• Atomare Informationseinheiten: Wie Microsoft Loop Inhalte über Teams, Outlook und SharePoint hinweg synchron hält und Informationen stets aktuell bleiben
• Die 3-Ebenen-Architektur: Wie Workspaces, Pages und Components Informationen strukturieren und Zusammenarbeit organisieren
• Vom Dokument zum Arbeitskontext: Wie das Fluid Framework Informationen flexibel nutzbar macht, ohne die Kontrolle über Inhalte zu verlieren
• Sicherheit und Compliance: Warum Microsoft Loop in Microsoft 365 integriert ist und Governance, Data Loss Prevention sowie Datensicherheit unterstützt
• Der kulturelle Wandel: Wie Führungskräfte den Schritt von dokumentenzentrierten Arbeitsweisen hin zu transparenter und kontinuierlicher Zusammenarbeit begleiten können
Weiterführende Informationen
Diese Episode basiert auf einem ausführlichen Fachbeitrag.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://rohinie.com/loop-leitfaden-fuehrungskraefte/
Sie möchten Microsoft Loop nicht nur verstehen, sondern gezielt im Arbeitsalltag einsetzen?
Im dazugehörigen Videokurs vertiefen wir die Konzepte dieser Episode anhand praxisnaher Beispiele, realer Anwendungsszenarien und bewährter Vorgehensweisen:
Transkript anzeigen
00:00:00: Hand aufs Herz.
00:00:01: Wie viele Dokumente auf deinem Desktop heißen im Moment so etwas wie Projektplanunterstrich V-II, Unterstrichfinal und dann vielleicht noch unterstrich wirklichfinal.docx?
00:00:14: Oh ja das kenne ich nur zu gut!
00:00:16: Wahrscheinlich noch mit einem Datum von vor drei Wochen dran.
00:00:19: Genau also wir schreiben das Jahr zwei tausend sechsundzwanzig und wir ertrinken förmlich in diesen digitalen Tools.
00:00:25: Absolut
00:00:26: Ich meine wir haben für alles eine App oder einen Kanal Einen Stream.
00:00:30: Und wenn du dir unseren Arbeitsalltag ansiehst, hast du wahrscheinlich oft das Gefühl Du verbringst eigentlich die Hälfte deiner Zeit nur damit irgendwelchen Informationen hinterher zu jagen.
00:00:39: Das ist wirklich ein sehr reales Schmerzempfinden in fast also eigentlich in jedem größeren Unternehmen heute.
00:00:45: Richtig!
00:00:46: Jemand pingt dich intimes an eine andere schickt ihr eine Email mit einem Anhang und im Intranet da liegt dann nochmal eine dritte Version von exakt demselben Konzept herum.
00:00:56: Wir arbeiten da gedanklich und auch strukturell oft noch exakt wie im analogen Büro des letzten Jahrhunderts.
00:01:03: Ja, das ist ein faszinierendes Paradox in unserer Zeit!
00:01:07: Wir haben diese unfassbar leistungsstarke vernetzte Technologie zur Verfügung... Aber unsere mentalen Modelle und unsere Prozesse hinken dieser technologischen Realität oft um ein bis zwei Jahrzehnte hinterher.
00:01:21: Absolut!
00:01:22: Wir nutzen das Internet eigentlich nur als eine Art schnelles Postauto, um digitale Papierbögen von A nach B zu transportieren
00:01:29: Und genau an diesen Punkten müssen wir ansetzen.
00:01:32: Ich habe mich für unsere heutige ausführliche Analyse mal durch einen Material gearbeitet, dass dieses Paradoxon nicht nur beschreibt sondern eine ziemlich radikale Lösung anbietet.
00:01:43: Ich bin gespannt.
00:01:44: Wir stützen uns dabei auf einen strategischen Leitfaden von Volker Bundrock, der Titel ist Microsoft Loop Agile Kollaboration für Führungskräfte.
00:01:56: Ah okay ein extrem wichtiges Thema gerade ja
00:01:59: genau und unser Ziel heute ist es dem Zuhörer also dir zu zeigen wie dieses System dieses unfassbare statische Dokumentenchaos auflöst.
00:02:09: Richtig.
00:02:10: Und warum das?
00:02:11: gerade für Entscheider in der Dachregion, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
00:02:15: nicht einfach nur... naja, das nächste bunte Tool im App Store ist?
00:02:19: Sondern wirklich einen Paradigmenwechsel.
00:02:21: ja.
00:02:22: Exakt!
00:02:23: Es geht um die grundlegende Heilung des internen Informationsfußes.
00:02:27: Okay lass uns das mal aufdröseln.
00:02:30: Wo genau liegt eigentlich der Kern dieses Dokumentendilammers von dem wir grade sprachen?
00:02:35: Um das zu greifen, müssen wir uns den Lebenszyklus einer ganz normalen Datei ansehen.
00:02:40: Also so wie er in den meisten Führungsetagen täglich abläuft.
00:02:45: Jemand aus dem Team erstellt beispielsweise einen Statusbericht.
00:02:49: Was passiert?
00:02:50: Dieser Text wird in eine Datei getippt sagen wir – ein klassisches Word-Dokument.
00:02:56: Dieses Dokument wird dann auf einer Festplatte gespeichert oder was noch typischer ist, in einem dieser endlos verschachteten Ordner auf einem Server gelegt.
00:03:04: Ja, Laufwerk Z irgendwo in Unterordner siebzehn.
00:03:08: Richtig!
00:03:09: Und ab diesem Moment ist die Information in einem physischen digitalen Container gefangen.
00:03:15: Ah ok ein Container und dann beginnt das eigentliche Chaos oder?
00:03:20: Ganz genau.
00:03:21: Weil dieser Container der wird per Mail an fünf Leute im Management geschickt als Datei-Anhang also de facto als Kopie.
00:03:28: Exakt du hast auf einmal fünf Kopien im Umlauf
00:03:32: Und jemand anders wirft diese Kopie dann parallel noch in einen Teamschat, weil es da angeblich schneller geht.
00:03:39: Und jeder dieser fünf Empfänger macht diesen Container auf und fängt an in seiner eigenen Version herum zu Doktern.
00:03:44: Da werden Kommentare an den Rand geschrieben, Zahlen werden überschrieben...
00:03:49: Genau hier entsteht das was Buntrock in seinem Leitfaden als unkontrollierbaren Daten-Wildwuchs beschreibt oder?
00:03:55: Ja!
00:03:56: Das hat massive strategische Konsequenzen für ein Unternehmen.
00:04:00: Inwiefern...?
00:04:01: Naja, das Management – also die Menschen, die eigentlich die Richtung eines Unternehmens vorgeben sollen.
00:04:05: Die treffen schwerwiegende Entscheidungen auf der Basis von Berichten, die in dem Moment, indem sie auf den Bildschirm auftauchen, faktisch schon wieder veraltet sind!
00:04:15: Man steuert einen Konzern quasi mit dem Blick in den Rückspiegel.
00:04:20: Weil man die Gegenwart gar nicht sieht?
00:04:21: Richtig….
00:04:23: Wenn du am Freitagmittag die Versionen aus E-Mails, aus Chats und irgendwelchen Serverordnern mühsam zusammenführen musst um den Warenstand der Dinge zu ermitteln.
00:04:32: Na ja dann hast Du in einer agilen Wirtschaft eigentlich schon verloren!
00:04:36: Das ist echt eine ziemlich treffende Diagnose unseres Arbeitsalltags.
00:04:39: Jeder der mal ein Projekt geleitet hat spürt das sofort Und hier setzt er Leitfaden mit einem Paradigmenwechsel an.
00:04:46: Dem Loop-Prinzip.
00:04:47: Der Kern dieses Prinzipes ist die absolute Abkehr vom starren Dokument.
00:04:51: Wir müssen aufhören, Dateien als Transportmittel zu sehen.
00:04:55: Bundrock spricht stattdessen von – und das ist jetzt ein Zitat – atomaren flüssigen Informationseinheiten.
00:05:02: Atomar-undflüssig genau!
00:05:04: Das ist der Schlüssel
00:05:05: Wenn ich das mal in einen Bild übersetze dass es das Ganze greifbarer macht.
00:05:08: unsere klassische Arbeitsweise ist eigentlich so als würden wir uns ununterbrochen versiegelte Briefe hin und her schicken.
00:05:14: Schöne Analogie.
00:05:16: Ich schreibe etwas, packe es in einem Umschlag klebe ihn zu und schicke ihn dir.
00:05:22: Du machst den auf, änderst etwas, steckst es in einen neuen Umschlag und schickst ihn zurück zu
00:05:27: mir.".
00:05:28: Das ist ein unfassbar Träger linearer Prozess!
00:05:32: Die Analogie greift das Problem dieses Mediums wirklich sehr gut auf.
00:05:36: Dieser Container muss immer erst geöffnet, bearbeitet wiedergeschlossen untransportiert werden.
00:05:42: Und
00:05:42: die Lösung?
00:05:43: Die Bundrockter skizziert?
00:05:45: Die bricht diesen Container komplett auf.
00:05:48: Die Information wird, wie gesagt, flüssig.
00:05:50: Ja?
00:05:51: Die Quelle erklärt das so als hätten wir alle eine Art magischen Notizzettel in der Tasche.
00:05:56: Wenn ich auf meinem Zettel ein Wort durchstreiche, wird es in der exakt selben Sekunde auch auf deinem Zettell in deiner Tasche durchgestrichen.
00:06:04: Der Zettl schreibt sich also überall gleichzeitig um.
00:06:06: Genau!
00:06:07: Aber warte mal hier muss ich direkt mal kritisch reingretchen...
00:06:10: Okay, she's los.
00:06:12: Das klingt in der Theorie nach einer schönen grenzenlosen Zusammenarbeit, aber in der Praxis klingt das für mich nach einem absoluten Albtraum für jede Führungskraft.
00:06:22: Inwiefern ein Albtraum?
00:06:23: Stell dir mal vor einen Textbaustein – sagen wir eine extrem wichtige Budgetabelle!
00:06:29: Diese Tabelle lebt gleichzeitig in einer E-Mail an den Vorstand, in einem lockeren Teamschat der Projektgruppe und noch auf einer SharePointseite.
00:06:38: Richtig
00:06:39: Wenn jetzt mein Praktikant in diesem Projekt Teams Chat aus Versehen eine Zeile in dieser Budgetabelle löscht, ist sie dann sofort auch in der E-Mail für den Vorstand weg.
00:06:49: Aber verliert man da als Führungskraft nicht völlig die Kontrolle?
00:06:52: Wie ist das bitte eine verlässliche Informationsgrundlage wenn jeder überall gleichzeitig an denselben Daten herumfuschen kann?
00:06:58: Das ist eine hervorragende Frage und exakt der Punkt an dem viele traditionell denkende Manager zunächst mal komplett zusammenzucken!
00:07:08: Absolut verständlich.
00:07:09: Man hat das Gefühl, die Hoheit über die eigenen Daten komplett zu verlieren!
00:07:14: Was hier aber faszinierend ist... Lass uns da mal in Blick auf die Mechanik werfen, die im Hintergrund läuft.
00:07:19: Okay wie funktioniert das technisch?
00:07:21: Die Architektur von Loop basiert auf dem sogenannten Fluid Framework.
00:07:26: Das ist keine Magie sondern eine Technologie, die Datenstrukturen in winzige sofort synchronisierende Einheiten aufbricht.
00:07:33: Und die Antwort auf deine Sorge wegen der Kontrolle ist, du verlierst sie nicht.
00:07:38: Du gewinnst vielmehr eine völlig neue Ebene von Transparenz.
00:07:42: Okay das musst du mir genau erklären.
00:07:44: wie genau schützt mich diese Architektur vor dem gelöschten Budget durch den Praktikanten?
00:07:50: Zunächst einmal fließen die Informationen immer dorthin wo die Kommunikation stattfindet.
00:07:55: es gibt keine drei verschiedenen Dateien mehr die am Ende des Tages händisch zusammengeführt werden müssen.
00:08:01: Das ist schon mal der große zeitsparende Vorteil.
00:08:04: Ja, das leuchtet ein.
00:08:06: Aber was ist mit dem Fehler?
00:08:08: Was deine Angst vor Kontrollverlust angeht hinter jeder dieser flüssigen Komponenten liegt eine lückenlose automatische Versionsgeschichte und eine extrem granulare Rechteverwaltung.
00:08:19: Okay
00:08:19: Wenn jemand in diesem Chat eine Zeile löscht wird diese Änderung zwar wie du sagst sofort synchronisiert aber der System registriert Millisekunden genau wer wann etwas getan hat.
00:08:31: Ah
00:08:32: Als Führungskraft oder eben als Inhaber dieser Komponente kannst du jederzeit in die Historie schauen und dann stellst du mit nur einem Klick den vorherigen Zustand wieder her.
00:08:42: Ich habe also quasi ein unendlich tiefes Sicherheitsnetz für jede einzelne Tabelle, jedem Absatz, jede Aufgabenliste.
00:08:52: Korrekt!
00:08:53: Absolut lückenlos.
00:08:54: und noch viel wichtiger – Du kannst im Vorfeld natürlich festlegen wer überhaupt Schreibrechte hat.
00:09:00: Okay, also ich kann das einschränken.
00:09:02: Genau!
00:09:02: Du kannst die Komponente in den Teams Chat legen damit dass Projektteam sie bearbeiten kann.
00:09:07: aber wenn du genau diese Komponenten in die E-Mail an den Vorstand kopierst dann stellst du diese spezifische Instanz für den Vor stand auf nur lesen.
00:09:16: Ah verstehe
00:09:17: Die Datenquelle bleibt dieselbe?
00:09:19: Die Anzeige ist beim vorstand immer aktuell Aber die Bearbeitungsrechte sind zielgerichtet gesteuert.
00:09:24: Wahnsinn.
00:09:25: Du hast also keine synchronisationsbedingten Verzögerungen mehr, aber volle Governance.
00:09:30: Du weißt als Führungskraft immer das was ich gerade sehe ist die absolute einzige Wahrheit.
00:09:35: Noch
00:09:35: das jetzt!
00:09:37: Genau – Das Jetzt
00:09:39: Aber eben abgesichert durch eine Art digitales Gedächtnis im Hintergrund.
00:09:43: Richtig!
00:09:44: Das es wirklich ein massiver mentaler Schiff.
00:09:46: man verwaltet keine Dokumente mehr Man orchestriert einen Informationsstrom.
00:09:52: Schön gesagt
00:09:53: Aber damit das in unserem Arbeitsalltag wirklich keifbar wird, müssen wir uns ansehen wie das architektonisch eigentlich aufgebaut ist.
00:10:00: Ich meine ich kann ja nicht einfach lose Daten fetzen wild im Unternehmen herumfliegen lassen!
00:10:05: Wie sieht dieses Flussbett für diesen Datenstrom genau aus?
00:10:08: Bund Rock zieht es in seinem Neid-Faden ziemlich clever auf.
00:10:12: Er bricht diese Architektur nämlich nicht in extrem komplexe IT Begriffe herunter sondern in drei sehr logische Ebenen.
00:10:21: Okay, welche sind das?
00:10:22: Die Arbeitsbereiche die Seiten und die Komponenten.
00:10:27: Um das wirklich greifbar zu machen lasst uns das mal an einem konkreten Szenario durchspielen.
00:10:32: okay
00:10:33: Ja gerne
00:10:35: Stell hervor du leitest in deinem Unternehmen die Einführung eines neuen Produkts eine riesige Kampagne.
00:10:42: zig verschiedene Abteilungen sind involviert
00:10:45: Alles klar Marketing Vertrieb IT die Rechtsabteilung.
00:10:50: Also ein klassisches, bereichsübergreifendes Monsterprojekt.
00:10:54: Wo fangen wir da an?
00:10:55: Wir starten mit der obersten Ebene – dem Loop-Arbeitsbereich oder auf Englisch Workspace.
00:11:01: Okay, Arbeitsbereich
00:11:04: In der alten Welt hättest du jetzt wahrscheinlich einfach einen neuen Ordner aufm Netzlochwerk angelegt.
00:11:08: Ja,
00:11:09: Projekt Neu
00:11:10: Genau Bei Loop ist dieser Arbeitsbereich aber eher wie ein intelligentes digitales Cockpit.
00:11:18: Er fungiert als die strategische Klammer für dein gesamtes Produktlohnsprojekt.
00:11:22: Was genau liegt da drin?
00:11:24: Hier wird alles gebündelt, also Dateien, Links, relevante E-Mails und Diskussionen!
00:11:30: Für dich als Führungskraft ist das der zentrale Ort um den globalen Überblick zu behalten ohne dass du sofort von den operativen Details der einzelnen Abteilerinnen erschlagen wirst.
00:11:41: Das klingt nach einem Dashboard, das sich die Informationen automatisch zieht anstatt nur ein toter Ort für Datei-Ablage zu sein.
00:11:49: Das ergibt Sinn!
00:11:51: Und was passiert, wenn jetzt zum Beispiel das Marketingteam in diesem Arbeitsbereich mit dem Brainstorming für die Kampagne beginnen will?
00:11:57: Dann bewegen wir uns auf die zweite Ebene – Die Loopseiten oder Pages.
00:12:03: Eine solche Seite ist im Grunde eine völlig flexible Leinwand innerhalb deines Arbeitsbereichs.
00:12:09: Das Team öffnet eine Seite, vielleicht nennen Sie sie einfach Kampagnenkickoff und zu Beginn Buchstäblich ein leeres weißes Blatt.
00:12:18: Okay, wie ein Worddokument am Anfang?
00:12:20: Ja!
00:12:21: Aber im Gegensatz zu einem starren Word-Dokument das ein fixes Format verlangt wächst diese Seite organisch.
00:12:28: Wie meinst du das?
00:12:30: Naja jemand tippt Notizen ein Ein anderer zieht gleichzeitig einen Link zu einer Konkurrenzanalyse hinein.
00:12:37: Eine dritte Person baut blitzschnell eine einfache Tabelle für Malensteine.
00:12:41: Die Seite strukturiert sich nach dem Denkfluss des Teams, nicht nach den Vorgaben eines Seitenrands.
00:13:00: Genau.
00:13:00: Wenn
00:13:00: ich das Konzept richtig durchdrungen habe, ist das doch der Moment in dem die Information anfängt wirklich flüssig zu werden?
00:13:06: Richtig!
00:13:07: Ganz genau – diese Komponenten sind das absolute Herzstück der gesamten Architektur.
00:13:13: Erinnerst du dich an diese Tabelle für die Meilensteine, die das Marketing-Team gerade auf der Loopseite erstellt hat?
00:13:19: Ja… Die dritte Person einfach so reingebaut hat...
00:13:22: Genau Das ist eine solche Komponente.
00:13:25: Und was macht diese Tabelle jetzt so besonders im Vergleich zu einer klassischen Excel-Tabelle, die auf SharePoint liegt?
00:13:30: Ihre atomare Mobilität!
00:13:34: Okay.
00:13:34: Das musst du erklären.
00:13:35: Nehmen wir an – das Marketingteam braucht für einen bestimmten Meilenstein in dieser Tabelle dringend die Freigabe des Finanzvorstands.
00:13:43: In der alten Welt müssten Sie jetzt die Excel-Tabelle speichern, eine E-Mail an den CFO schreiben, erklären wo die Datei auf dem Server liegt oder sie als Anhang mitschicken und dann hoffen das er sich die Mühe macht, sie auch zu öffnen.
00:13:56: Was ja meistens nicht sofort tut!
00:13:58: Und bei Loop?
00:13:59: Bei Loop markieren Sie einfach diese eine Meilensteintabelle auf Ihrer Seite kopieren Sie als Komponente heraus quasi wie ein einzelnes Puzzleteil dass Sie aus dem großen Bild herauslösen.
00:14:10: Okay
00:14:11: Und dann fügen Sie sie direkt in eine E-Mail in Outlook an den CFO ein.
00:14:16: Oder sie werfen Sie direkt in einen Teamschat mit ihm.
00:14:19: Das heißt, der Finanzvorstand öffnet seine E-mail und sieht da keine Datei die er erst runterladen muss sondern die eigentlich lebendige Tabelle im Textfenster seiner Nachricht.
00:14:28: Exakt!
00:14:29: Direkt vor seinen Augen.
00:14:31: Und wenn er in dieser E-Mail dann in eine Zelle klickt und das Budget anpasst, aktualisiert sich diese Zahl in genau derselben Millisekunde auch wieder auf der ursprünglichen Loopseite des Marketingteams.
00:14:41: Wahnsinn!
00:14:41: Die Daten reisen dorthin wo die Leute sowieso schon kommunizieren.
00:14:45: Niemand muss mehr seinen aktuellen Arbeitskontext verlassen um Informationen zu suchen oder zu aktualisieren.
00:14:51: Wenn ich mir dieses Szenario so anschaue ist es wirklich ein absoluter Paradigmenwechsel in der Art wie wir kollaborieren.
00:14:58: Der Workspace gibt im Ganzen das strategische Dach.
00:15:03: Die Seiten bieten den Raum für die kreative Entwicklung und die Komponenten verzahlen, dass alles dann nahtlos mit den täglichen Werkzeugen, die sowieso schon jeder offen hat – also Teams Outlook World
00:15:14: Genau!
00:15:14: Das ist die Magie dahinter.
00:15:16: Aber lass uns mal einen kleinen Schritt zurücktreten und die Management-Brille aufsetzen.
00:15:21: Gerne
00:15:21: Ein komplett neues System um Unternehmen einzuführen – das kostet Geld, das koste Zeit Extrem viel Überzeugungsarbeit.
00:15:30: Absolut, ja!
00:15:31: Was ist denn der messbare Hebel für die Leute an der Spitze?
00:15:35: Eine Technologie muss ja am Ende zwei knallharte Fragen beantworten.
00:15:40: Welche meinst du?
00:15:41: Erstens Wieviel Effizienz gewinnen wir wirklich?
00:15:44: und zweitens wie sicher sind unsere Daten gerade hier in der Dachregion?
00:15:50: Das sind genau die zentralen Fragen für jede Geschäftsführung.
00:15:53: fangen wir mal mit der Effizience an.
00:15:56: Worin verbringen Führungskräfte heute unfassbar viel unproduktive Zeit?
00:16:00: Oh, in Meetings.
00:16:01: Genau!
00:16:02: Es sind die klassischen Status-Meetings.
00:16:04: Man sitzt sich mit zehn Leuten eine ganze Stunde zusammen nur um herauszufinden wo ein Projekt eigentlich gerade steht.
00:16:11: Ja
00:16:12: oder diese gefürchteten E-Mails mit dem Betreff kann mir mal bitte jemand den aktuellen Stand schicken?
00:16:17: Der absolute Produktivitätskiller schlechthin?
00:16:20: Ich meine... Allein die Vorbereitung auf diese Meetings frisst oft mehr Zeit als das eigentliche Projekt.
00:16:25: Und genau das minimiert sich durch dieses flüssige Datenkonzept wirklich drastisch.
00:16:30: Wie genau?
00:16:31: Bei Projektpläne, Abstimmungen oder Genehmigungen als Synchrone Komponenten direkt in den täglichen Kommunikationskanellen existieren?
00:16:40: Dadurch verlagert sich das Management.
00:16:42: Du steuerst plötzlich Asynchron Du sitzt im Zug, öffnest ein Chat auf deinem Smartphone.
00:16:48: Siehst die eingebettete Komponente mit dem Projektplan?
00:16:51: Hackst einfach einen Punkt ab oder hinterlässt einen direkten Kommentar im Baustein
00:16:56: Und das Team sieht das sofort.
00:16:57: Genau!
00:16:58: Das Team sieht da sofort und arbeitet ohne Unterbrechung weiter.
00:17:01: Du greifst als Führungskraft chirurgisch und punktgenau ein, ohne einen riesigen bürokratischen Apparat anwerfen zu müssen.
00:17:08: Die Entscheidungswege verkürzen sich dadurch enorm.
00:17:11: Das leuchtet absolut ein.
00:17:13: Der Informationsfluss wird massiv beschleunigt, aber kommen wir zum zweiten Punkt und der ist für den deutschsprachigen Raum wirklich essentiell.
00:17:20: Compliance?
00:17:20: Genau!
00:17:21: Compliance-und Datensicherheit – Stichwort DSGVO.
00:17:25: Wir reden hier ja teilweise über extrem sensible Daten die plötzlich als kleine Bausteine quer durch Chats und Mails fliegen.
00:17:33: Wenn ich CIO in einem deutschen Mittelstandsunternehmen bin, läuten dadurch erstmal alle Alarmglocken.
00:17:40: Das ist eine sehr verständliche Reaktion, aber sie übersieht oft das weitaus größere Risiko dem Unternehmen heute bereits ausgesetzt sind.
00:17:49: Wenn wir das nämlich mit dem großen Ganzen verbinden, landen wir ganz schnell beim Thema Schatten-IT!
00:17:55: Schatten IT?
00:17:56: Für alle die das nicht täglich hören – das bedeutet Abteilungen nutzen Tools von denen die eigene IT-Abteilung gar nichts weiß.
00:18:03: Richtig?
00:18:04: Richtig und das passiert fast überall.
00:18:07: Warum?!
00:18:08: Aus purer Frustration.
00:18:10: Teams wollen agil arbeiten, sie brauchen schnelle Kanban-Boards, gemeinsame digitale Wipeboards für Brainstormings... Wenn die internen Systeme das nicht hergeben oder einfach zu star sind dann suchen Sie sich eigene Wege.
00:18:23: Okay,
00:18:23: d.h.,
00:18:24: sie weichen auf externe Sachen aus?
00:18:25: Genau!
00:18:26: Dann bucht das Marketing Team eben schnell mal ein cloudbasiertes Tool bei irgendeinem Anbieter im Internet, lädt dort Kundendaten oder interne Strategien hoch Und plötzlich liegen hochsensible DSGVO-relevante Unternehmensdaten auf
00:18:41: irgendeinem
00:18:42: Server in Nevada, völlig außerhalb der Firewall und der Kontrolle der eigenen IT.
00:18:48: Das ist ein absoluter Compliance Albtraum!
00:18:51: Oh wow… Ja?
00:18:52: Weil die internen Werkzeuge nicht die nötige Flexibilität bieten, zwingt man die Mitarbeiter quasi dazu, Sicherheitslücken zu schaffen – einfach nur um ihren Job gutzumachen.
00:19:02: Wie löst Loop?
00:19:03: dieses Dilemma
00:19:04: auf.".
00:19:04: Das ist das wirklich starke Argument von Bundtrock für Unternehmenslenker.
00:19:08: Loop befriedigt dieses Bedürfnis der Mitarbeiter nach modernster, extrem agiler und reibungsloser Zusammenarbeit – es fühlt sich an wie diese coolen, modernen Start-up-Tools aus dem Netz!
00:19:19: Aber – und das ist der entscheidende Punkt – es agiert komplett innerhalb der ohnehin gesicherten Microsoft-Dreifemundsechzig-Cloud-Infrastruktur des Unternehmenes….
00:19:28: Das heißt, die Daten verlassen nie das eigene digitale Haus.
00:19:31: Genau!
00:19:32: Ab der ersten Sekunde in der so eine Loop-Komponente erstellt wird greifen alle bestehenden Sicherheitsrichtlinien, die der CIO zum Beispiel in Microsoft Perview oder anderen Systemen definiert hat.
00:19:43: Also auch die Zugriffsrechte und so?
00:19:45: Alles – Die Berechtigungsstrukturen, die Aufbewahrungsfristen also Retention Policies Data Loss Prevention all diese Enterprise Funktionen legen sich automatisch wie ein Schutzschild um diese kleinen Datenbausteine.
00:19:57: Wahnsinn!
00:19:58: Wenn also ein Mitarbeiter versucht eine Komponente mit sensiblen Finanzdaten an einen externen Dienstleister zu schicken, kann das System das genauso blockieren wie es früher bei einer normalen Excel-Datei getan hätte.
00:20:12: Das ist ein starkes Argument.
00:20:14: Ein Loobbaustein ist eben kein flüchtiger Fetzen im Internet, sondern ein geschütztes vollständig kontrolliertes Asset des Unternehmens.
00:20:22: Wenn ich das richtig zusammenfasse haben wir hier also eine klassische Win-Win Situation?
00:20:27: Absolut!
00:20:28: Die Teams bekommen endlich diese flüssige synchrone Arbeitsweise die sie brauchen um schnell zu sein Und die IT-Abteilung kann nachts wieder ruhig schlafen, weil die Daten das Ökosystem nicht verlassen und voll unter die Compliance Regeln fallen.
00:20:42: Das ist die perfekte Zusammenfassung der operativen Ebene.
00:20:45: Aber der strategische Leitfaden von Bundrock geht am Ende noch einen wichtigen Schritt weiter.
00:20:51: Er macht sehr deutlich dass die Einführung einer solchen Technologie eben kein reines IT Projekt ist!
00:20:57: Der wahre Wandel, der ist ein fundamentaler Mindset-Shift im gesamten Unternehmen.
00:21:04: Da sprichst du etwas sehr wichtiges an – eine Software ändert ja noch keine Unternehmenskultur!
00:21:09: Ich meine wenn ich als Manager weiterhin darauf bestehe dass mir am Freitag um fünfzehn Uhr einen abgeschlossener PDFbericht geschickt wird dann nützt mir das beste flüssige Datennetzwerk absolut nichts.
00:21:19: Genauso ist es….
00:21:21: Wer diese Formen der agilen Kollaboration wirklich ernst meint, der muss im Kopf anfangen.
00:21:27: Die alten Kontrollstrukturen, also dieses Verstecken von Wissen in verschachtelten Ordnerhierarchien und das Horten von Information... Ja.
00:21:36: Das berüchtigte Silo-Denken!
00:21:37: Richtig.
00:21:38: Das muss gegen eine Kultur der Transparenz und der ständigen Synchronenzusammenarbeit eingetauscht werden.
00:21:45: Und das erfordert vor allem eins – Vertrauen.
00:21:47: Wie schlägt die Quelle denn vor diesen Wandel in der Praxis anzugehen?
00:21:51: Ich meine, die meisten großen Software Rollouts enden ja im puren Frust weil am Montag Zehntausend Mitarbeiter auf einen Schlag ihr Verhalten komplett ändern sollen.
00:22:00: Der Rat hier ist extrem pragmatisch, holen sie nicht den großen Hammer heraus!
00:22:04: Ein globaler Rollout ohne kulturelle Begleitung scheitert fast immer.
00:22:09: Bundrock empfiehlt stattdessen die moderne Informationsarchitektur ganz gezielt in strategischen Führungsprojekten einzusetzen – man sucht sich sogenannte Leuchtturm-Projekte, in denen diese Flexibilität wirklich gebraucht wird.
00:22:21: Also klein anfangen?
00:22:22: Aber bei den wichtigen Themen.
00:22:23: Genau Dort fängt man an, probiert die Arbeitsbereiche und diese flüssigen Komponenten aus.
00:22:29: Und etabliert den neuen Denkansatz erstmal in diesen Team!
00:22:34: Wenn die Leute dann merken, dass sie plötzlich ohne diese nervigen Status-Meetingsauskommen und Informationen mühelos fließen – naja… Dann werden Sie ganz automatisch zu internen Botschaftern.
00:22:44: Ah, klug?
00:22:45: Das System wächst dann organisch ins Unternehmen hinein.
00:22:48: So Jena was bedeutet das nun alles für dich der uns gerade
00:22:52: zuhört?!
00:22:53: Denk doch mal ganz konkret an das nächste große Vorhaben, dass du in deinem Unternehmen leiten oder begleiten wirst.
00:22:59: Könnte es vielleicht sein, dass Du Dir und Deinem Team das Leben aktuell selbst unglaublich schwer machst?
00:23:04: Eine sehr gute Frage!
00:23:05: Weil
00:23:05: Du unbewusst immer noch in starren Dateien-und Ordnerstrukturen denkst Anstatt in lebendigen Datenströmen.
00:23:14: Weil du versuchst den Informationsfluss immer wieder mühsam in kleine Eimer abzufüllen, anstatt das Wasser einfach durch vernetzte Kanäle fließen zu lassen.
00:23:24: Das ist die Frage, die man sich stellen muss wenn man Wettbewerbsfähig bleiben will.
00:23:28: Dieses Bild vom Fluss und den Eimern bringt mich noch zu einem letzten sehr tiefgreifenden Gedanken.
00:23:35: Er geht vielleicht etwas über den reinen Text des Leitfadens hinaus Aber er ist die logische, eigentlich fast schon philosophische Konsequenz aus allem was wir gerade besprochen haben.
00:23:46: Da bin ich gespannt!
00:23:46: Was passiert wenn wir diesen Weg konsequent zu Ende gehen?
00:23:51: wenn wir akzeptieren, dass Informationen künftig völlig flüssig sind.
00:23:55: Dass sie synchron an vielen Orten gleichzeitig existieren und sich ständig anpassen und organisch weiterentwickeln.
00:24:02: Was passiert dann eigentlich mit unserem Verständnis von Unternehmenshistorien?
00:24:07: Gibt es in der Zukunft überhaupt noch Platz für das Konzept eines klassischen Archivs oder die Idee eines finalen Dokuments?
00:24:15: Wow!
00:24:15: Das ist ein wirklich faszinierender Gedanke.
00:24:18: Ein Dokument so wie wir's bisher kennen Das ist ja eigentlich immer nur ein eingefrorener Moment in der Zeit.
00:24:25: Es repräsentiert das Wissen genau jener Sekunde, in der jemand auf Speichern gedrückt hat.
00:24:29: Ganz genau!
00:24:30: Und was passiert wenn Wissen nie wieder einfriert?
00:24:33: Vielleicht wird unsere gesamte Unternehmensgeschichte – all unsere Prozesse und Konzepte – in ein paar Jahren eher wie ein einziger endlos fließender Organismus aussehen.
00:24:42: Krass!
00:24:42: Ein gigantisches Netzwerk aus Informationen, dass atmet, sich anpasst und wächst… Ein System, das sich im klassischen Sinne niemals wirklich abschließen oder in einen staubigen digitalen Ordner abheften lässt.
00:24:57: Das verändert nicht nur die Art und Weise wie wir ein Projekt managen – es verändert grundlegend wie wir das Konzept von Wissen selbst definieren!
00:25:14: Und mit diesem Gedanken entlassen wir dich heute.
00:25:16: Wir hoffen, du konntest auf unserer heutigen Reise durch diese Quelle ein paar wertvolle völlig neue Perspektiven für deinen eigenen Arbeitsalltag mitnehmen.
00:25:24: Absolut!
00:25:25: Vielleicht hältst Du ja beim nächsten Mal wenn Du kurz davor bist ein Dokument als Projektplan Unterstrich V-II unterstrich final abzuspeichern – kurz inne und überlegst ob es nicht an der Zeit ist einen neuen fließenden Weg auszuprobieren?
00:25:41: Wir bedanken uns jedenfalls fürs Zuhören und freuen uns schon sehr darauf, bei unserer nächsten Analyse wieder gemeinsam mit dir eine spannende Wissensquelle zu erkunden.
00:25:49: Mach's gut – bis zum
00:25:54: nächsten Mal!
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